Freizeitaktivitäten im Akkordeon-Club Reute

 

Von Hüttentouren, Grillfesten und anderen Aktivitäten

 

Der Akkordeonclub Reute e.V. legt großen Wert auf die Freizeitaktivitäten. Diese dienen als Ausgleich zum Urlaub in SüdfrankreichMusikalischen, fördern die Kameradschaft und tragen so dem Aufbau einer festen Gemeinschaft bei. Durch die Einbeziehung der passiven Mitglieder wird unser Verein zu einer großen Familie, die Alt und Jung miteinander verbindet.

Aus dem aktiven Vereinsleben haben sich die Kontakte so gut vertieft, dass diese bis in den privaten Bereich hineinragen. Durch die gute Verbindung mit Herrn Kretschmer haben sich auch gemeinsame private Urlaubsbesuche in Südfrankreich ergeben.

Die Vielzahl von Freizeitaktivitäten erstrecken sich von Hüttenwochenenden über mehrtägige Ausflüge, eintägigen Besichtigungstouren, Grillfesten bis hin zu speziellen Angeboten für unsere Jugendlichen.

 

 Reise nach Nah und Fern

 

Markante Punkte in den vergangenen Jahren waren immer die mehrtägigen Ausflüge. Absolutes Highlight war der in den Anfangsjahren des Vereins durchgeführte Aufenthalt in Südfrankreich. Herr Kretschmer, der diese Gegend sehr schätzt hat diesen Ausflug damals angeregt.

Platzkonzert in FreudenstadtSpäter folgte eine Fahrt zu den romantisch gelegenen Vogtsbauernhöfen, weiter zum Mummelsee und von dort nach Freudenstadt. In Freudenstadt gab der ACR damals in der Innenstadt ein Platzkonzert.

Eine ganz andere Richtung wurde mit dem Ausflug in das von mächtigen Felswänden umrahmte Donautal eingeschlagen. Dort besuchten wir die über dem Tal gelegene Burg Wildenstein mit ihrer herrlichen Aussicht. Anschließend besuchten wir das Schloss in Sigmaringen.

Bei einer Rundfahrt in die Schweiz erkundeten wir die Gegend um den Vierwaldstätter See.

Im Jahr 1994 suchten wir uns die Mosel als Ausflugsziel aus. Nach einer Nacht in Berncastel hatten wir am Samstag eine Schifffahrt auf der Mosel unternommen. Danach nahmen wir an einer Weinprobe erlesener Tropfen der Gegend teil, die allen große Freude bereitete. Den Heimweg traten wir am Sonntag an, wobei wir jedoch um einen Abstecher nach Trier nicht herum kamen. Die vielfältigen Spuren der Kulturgeschichte, die besonders durch die Römer geprägt wurden, beeindruckte alle bei der Stadtführung.

 

 

Passau, ein feuchtes Vergnügen

 

Zwei Jahre später besuchten wir die Dreiflüssestadt Passau. Beeindruckt von der malerisch gelegenen Stadt, jedoch mit gedrückter Stimmung durch das große Weinen der Himmelspforten, suchten wir den Dom auf. Dort wurden wir in diesem großartig gestalteten Innenraum durch ein einzigartiges Orgelkonzert entschädigt. Am Nachmittag starteten wir mit dem Schiff von Passau aus ab zu einer Fahrt auf der Donau hin zur österreichischen Grenze. Im Hotel nahmen wir am Abend gemeinsam das Abendessen ein. Der Tag klang in geselliger Runde und mit viel eigener Stimmungsmusik aus, ehe am nächsten Tag uns die Fahrt wieder in die Heimat brachte.

 

 

Ein verlängertes Wochenende im Erzgebirge

 

Ein Besuch zu unserer Partnergemeinde führte uns 1998 in das Erzgebirge nach Walthersdorf. Da die mehrtägigen Ausflüge alle zwei Jahre stattfinden ist dieser der letzte über den ich berichten kann. In Walthersdorf waren wir in der Pension Oehler untergebracht. Die Anreise erfolgte bereits am Donnerstag. Am Freitag besuchten wir den, aus der Jahrhundertwende stammende und in seiner Ursprünglichkeit belassenen, Frohnauer Hammer.

Besuch in WalthersdorfNach dem Mittagessen nahmen wir an einer Führung der prachtvoll restaurierten Kirche in Annaberg teil. Der in der Bauzeit herrschende Reichtum durch den Silbererzabbau wurde durch die Ausschmückungen und Verziehrungen im Innenraum deutlich. Am Abend besuchten wir das Fest des Sportclubs in Walthersdorf, der sein fünfjähriges Bestehen feierte. Der Samstag stand ganz im Zeichen der neueren technologischen Entwicklung des Erzgebirges. Herr Schmidgen, der Bürgermeiser von Walthersdorf, führte uns zu einem Gebäudekomplex. Dieser wurde für ein Thermalbad errichtet und war mit modernster Technik ausgestattet. Gestärkt durch ein reichhaltiges Mittagessen besuchten wir ein Pumpspeicherkraftwerk. Die unterirdischen, in Granit gemeißelten, Stollen und die fast fußballfeldgroße Turbinenhallen beeindruckten alle. Auf Einladung des Sportclubs veranstaltete der ACR am Abend anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten ein zweistündiges Konzert auf dem Festplatz. Der Abschied am Sonntag viel allen sehr schwer. Freundschaftliche Kontakte wurden geknüpft und so erschallte auf der Heimfahrt noch lange das Erzgebirgler Lied „Deutsch und frei“.

Neben den mehrtägigen Ausflügen gibt es auch noch die eintägigen Besichtigungstouren. Sie haben das Ziel Stationen in der Region zu erkunden. Herr Gerken hat stets die erlebnisreichen mehrtägigen Ausflüge und die informativen eintägigen Besichtigungstouren organisiert, wofür ihm ein ganz besonderer Dank gilt.

So haben wir mit dem Bus die Papierfabrik Koehler in Oberkirch, das Kernkraftwerk Phillipsburg oder das Wasserwerk in Sipplingen am Bodensee besucht.

Das Wasserwerk in Sipplingen ist in seiner Art eines der größten. Wasser aus dem Bodensee wird aufbereitet und zur Versorgung des Großraumes Stuttgart über ein weitverzweigtes Netz von mannshohen Röhren dort hingeleitet. Im Anschluss an das Mittagessen haben wir die Stadt Meersburg besucht und einen Bummel durch die Gassen der Altstadt unternommen.

Aber auch Touren mit dem Fahrrad sind beliebt. Eine markante Station war die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes in Forchheim.

Erfreulicherweise nehmen an unseren Aktivitäten recht viele passive Mitglieder teil.

 

 

Hüttenwochende im BaerenthalHüttenwochenenden und Jugendarbeit

 

Einen großen Stellenwert nehmen auch die Hüttenwochenenden ein. Über viele Jahre hinweg waren wir im Bärenthal im Elsass. Die Anlage wurde vom Jugendwerk Karlsruhe bewirtschaftet. Von der Küche gut versorgt halfen wir beim Abtrocknen. Ansonsten konnten wir uns dort so richtig austoben. Die gemeinsame Zubereitung des Essens, das Musizieren sowie das Spielen und Singen bereitete allen stets einen riesigen Spaß. In den letzten Jahren waren wir meist in der näheren Umgebung. Ob in Salm (Elsass) in Todtnau-Weg oder im Münstertal, stets waren alle zufrieden und erinnern sich gerne an die schöne Zeit.

Jugendausflug zum Schlittenfahren im SchwarzwaldNeben den Aktivitäten für das Hauptorchester und das Jugendorchester organisieren wir auch für unsere jungen Spieler und Schüler abwechslungsreiche Sachen.

Mit unserer Jugendarbeit verfolgen wir das Ziel, die Schüler möglichst frühzeitig in unser Vereinsleben mit einzubeziehen. Durch die Vielzahl an Aktivitäten die von den Jugendleitern über das Jahr organisiert werden, lernen die Jugendlichen den Umgang miteinander und erfahren, was es bedeutet, Aktivitäten mit anderen zu erleben. So haben unsere Jugendleiter Ausflüge zum Schlittenfahren auf den Schauinsland, zum Eislaufen, in den Europa-Park, in das Planetarium nach Freiburg und auf den Raimartihof am Feldberg organisiert.

 

 

Neujahrstreffen und Grillfest

 

Eine lange Tradition hatte das Neujahrstreffen. Am 1. Januar trafen sich alle, um gemeinsam auf das Neue Jahr anzustoßen. Anschließend wurde etwas Gemeinsames unternommen. In den vergangenen Jahren war das Kegeln am beliebtesten.

Alljährliches Grillfest des ACRDas alljährlich im Juli stattfindende Grillfest an der Waldhütte zählt zu einem der großen Feste in unserem Vereinsleben. An diesem Grillfest nehmen alle teil, die in unserem Verein eingebunden sind. Das Zusammentreffen von Akkordeonschülern, den Jugendlichen aus dem Jugendorchester, dem Hauptorchester, den Eltern unserer Kinder und Jugendlichen sowie den passiven Mitgliedern ergibt stets ein buntes Bild. Hierfür haben unsere Jugendleiter immer ein ausgefeiltes Spielangebot für unsere Jungen ausgearbeitet während die Erwachsenen in lustiger und entspannter Runde bei Steaks, Wurst und kühlen Getränken zusammensitzen.

 

Am Schluss meines Berichts möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und allen dafür danken, die für uns in den vergangenen Jahren diese Aktivitäten organisiert haben und der Vorstandschaft, die auf jede erdenkliche Art und Weise die Durchführung der Freizeitaktivitäten im Akkordeon-Club unterstützt hat.