Akkordeonclub Reute Spielt Rondo Veneziano

Am 13. Mai 2006  20h war es soweit der Akkordeon Club Reute Veranstaltete sein Eventkonzert.

 

Wie man sich denken kann warf es schon lange davor seine Schatten voraus, allein die Probenarbeit mit dem dazugehörigen Üben war sehr anstrengend. Und nicht immer wurden Florians Erwartungen erfüllt. Dazu kam aber auch noch andere Aufgaben, so mussten Kostüme ausgewählt werden, Gipsmasken wurden ausgewählt und auch das Dekoteam hat wieder bis ins kleinste Detail gedacht und gearbeitet. Außerdem wurde eine sehr aufwendige Kulisse gefertigt, die viele Arbeitsstunden erforderte.

 

Der Aufwand hatte sich gelohnt, denn wenn man am Samstag Abend die Eichmattenhalle betrat, erkannte man sie kaum wieder und fühlte sich sofort in den Urlaub entführt. Auch vermittelten die  Speisen und Getränke mit Tomaten-Mozzarella-Brötchen, Grappa und Campari an Venedig.

Die Gruppe Rondo Veneziano wurde 1979 von Gian Piero Riverberi gegründet und bestand zunächst aus neun Spielern. Die Karriere ist Beispiellos, so wurden seither viele Alben verkauft, außerdem hat sich die Gruppe stark vergrößert so kann sie sich heute als Orchester  mit  neun Solisten bezeichnen.

Endlich ging es dann los, „Ralfino und Weinholdi“ , führten gekonnt durch das Programm. Der ACR begann temperamentvoll mit Misteriosa Venezia aus dem Jahr 1987. Danach ging es bunt gemischt weiter mit Concerto, Fantasia Veneziana,Perle D’Oriente, Tema Veneziano, Donna Lucrezia, Stagioni di Venezia, Sinfonia per un addio, Venti D’Oriente und Danza mediterranea. Musikalisch ist sicher noch erwähnenswert dass viele der Stücke von Dirigent Florian Siegel selbst für Akkordeonorchester arrangiert waren, und bei dem Stück Donna Lucrezia griff Florian zu seiner Mundharmonika und brachte das Publikum zum träumen.

Auch war  eine Gruppe rund um Sabine Volkmar eingeladen worden die seit Jahren an dem Preismaskenball in Venedig teilnehmen und dort unter vielen Gruppen und Einzelpersonen dieses Jahr den dritten Platz erreichte. Es ist sicher mit viel Aufwand verbunden, denn wie wir erfahren durften sind die ganzen Kostüme selbst angefertigt was sicher nicht einfach ist. Diese Kostüme ernteten auch beim Reutener Publikum viel Applaus.

Das Publikum belohnte den Aufwand mit viel Applaus und so durfte Florian bei Oboe d’amore noch mal zur Mundharmonika greifen.

Alles in allem war es denke ich für Spieler und Gäste ein gelungener Abend. Einerseits schade dass es vorbei ist andererseits können sich die Spieler auf einen „etwas ruhigeren“ Sommer freuen.